Gesunder Start ins Neue Jahr: Die Reset-Woche nach den Feiertagen

Unsere Regeln sind simpel und einfach Umzusetzten:

Low-Carb Ernährung:

Nach den festlichen Schlemmereien ist es ratsam, den Konsum von Kohlenhydraten zu reduzieren. Statt auf raffinierte Kohlenhydrate zu setzen, empfiehlt es sich, vermehrt auf Gemüse, Fleisch, Fisch und gesunde Fette zu setzen. Diese Lebensmittel liefern essentielle Nährstoffe, ohne signifikante Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel zu haben. 

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#Exkurs Wassereinlagerungen – mit Low-Carb schnell wieder überschüssiges Gewicht verlieren.

Eine kohlenhydratreiche Ernährung kann zu vorübergehenden Wassereinlagerungen im Körper führen, was zu einem höheren Gewicht auf der Waage führen kann. Dies liegt an der Art und Weise, wie Kohlenhydrate im Körper gespeichert werden.

Wenn du Kohlenhydrate isst, werden sie im Körper in Form von Glykogen in Muskeln und Leber gespeichert. Jedes Gramm Glykogen wird jedoch mit etwa 3-4 Gramm Wasser gebunden. Das bedeutet, dass wenn du mehr Kohlenhydrate isst und dein Körper Glykogen speichert, auch mehr Wasser gebunden wird. Das kann zu einem vorübergehenden Anstieg des Wassergewichts führen.

Wenn du deine Kohlenhydrataufnahme reduzierst, wird der Glykogenspeicher im Körper abgebaut, und das gebundene Wasser wird ausgeschieden. Dies kann zu einem schnellen Gewichtsverlust führen, der jedoch hauptsächlich auf Verlust von Wasser, nicht von Fett, zurückzuführen ist.

Es ist wichtig zu beachten, dass dies nur vorübergehende Veränderungen im Wasserhaushalt sind und nicht unbedingt auf eine Zunahme von Körperfett hindeuten. Langfristige Gewichtszunahme oder -verlust hängt von der Gesamtbilanz zwischen Kalorienaufnahme und -verbrauch ab.

Glutenfrei:

Die Entscheidung für eine glutenfreie Ernährung während der Reset-Woche beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich der möglichen negativen Auswirkungen von Gluten auf die Darmgesundheit. Gluten, ein Protein in Getreideprodukten, kann bei bei vielen Menschen zu unterschwelligen entzündlichen Reaktionen und Verdauungsstörungen führen. Der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel zugunsten von Alternativen kann dazu Beitragen den Darm zu Beruhigun, die Verdauung zu verbessern und wiederum überschüssiges Wasser im Körper zu reduzieren (das von entzündlichen Reaktionen herrühren kann)

Proteinreiche Mahlzeiten & Snacks

Die Integration proteinreicher Lebensmittel basiert auf der fundamentalen Rolle von Proteinen im Aufbau und der Reparatur von Gewebe. Mageres Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte werden empfohlen, da Proteine nicht nur ein anhaltendes Sättigungsgefühl vermitteln, sondern auch den Erhalt der Muskelmasse fördern. Dieser Aspekt ist von besonderer Bedeutung, um während möglicher Gewichtsabnahme den Muskelabbau zu minimieren.

Verzicht auf Alkohol:

Die Entscheidung, auf alkoholische Getränke zu verzichten, beruht auf mehreren physiologischen Überlegungen. Alkohol belastet die Leber, da sie für den Abbau verantwortlich ist und sie kann in dieser Zeit ihrer normalen Tätigkeit nicht nachgehen – der Entgiftung. Darüber hinaus inhibiert Alkohol die Fettverbrennung.  Der Verzicht auf Alkohol ermöglicht es dem Körper, sich zu regenerieren und die natürlichen Entgiftungsprozesse zu intensivieren.

Viel Wasser trinken:

Die Betonung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr basiert auf den zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen. Wasser und ungesüßte Tees tragen dazu bei, den Körper zu hydrieren und Toxine auszuspülen. Darüber hinaus unterstützt eine adäquate Flüssigkeitszufuhr die Verdauung und trägt zur Aufrechterhaltung eines gesunden Hautbilds bei.

FAZIT

Die Reset-Woche nach den festlichen Feiertagen stellt eine herausragende Gelegenheit dar, den Körper zu entlasten und auf das kommende Jahr vorzubereiten. Die wissenschaftlich fundierte Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung mit Schwerpunkten auf Low-Carb, glutenfrei, proteinreich, dem Verzicht auf Alkohol und ausreichender Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Körper dabei, wieder in Balance zu kommen und sich umfassend wohlfühlen zu können. Nutze diese Woche als Ausgangspunkt für eine nachhaltige gesunde Lebensweise im neuen Jahr.

Deine schnellen Low-Carb Reset-Smoothies

Zutaten und Zubereitung für deinen Power Green-Smoothie:

 

Alle Zutaten in grobe Stücke schneiden. Das Ganze in einen Mixer mit etwas Wasser geben und schon fertig!

Zutaten und Zubereitung für deinen fixen Ananas-Kokos-Smoothie:

 

Alle Zutaten in den Mixer geben und gut mixen.

Zutaten und Zubereitung für deinen Schafen Tropic-Smoothie:

 

Die Schale der Bio-Limette abkapseln und auspressen. Das Obst in grobe Stücke schneiden und alles mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Gut durchmixen und fertig!

Warum habe ich nach den Feiertagen mehr Gewicht auf der Waage?

Short-Cut

  • kurzzeitige Schwankungen sind meist Wasser
  • Bedeutende Faktoren sind: Salz, Kohlenhydrate, Hormone, Stress (Cortisol)
  • Aus Schwankungen kann man viel über seinen Körper lernen
  • Die langfristige Tendenz und Körperkomposition zählt

Wassereinlagerungen im Körper können verschiedene Ursachen haben, von denen einige nicht unbedingt mit Fettzunahme verbunden sind. In diesem Artikel werden wir uns darauf konzentrieren, wie eine kohlenhydratreiche Ernährung, der Konsum von Alkohol und unterschwellige Entzündungen zu Wassereinlagerungen führen können.

Diese drei Faktoren sind beim „Festtags-Schlemmen“ fast immer die Ursache.

1. Kohlenhydratreiche Ernährung:

Eine Ernährung, die reich an Kohlenhydraten ist, kann zu temporären Wassereinlagerungen im Körper führen. Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen in den Muskeln und der Leber gespeichert. Jedes Gramm Glykogen bindet dabei etwa 2 Gramm Wasser. Wenn wir also vermehrt Kohlenhydrate zu uns nehmen, um beispielsweise nach einem intensiven Training die Glykogenspeicher wieder aufzufüllen, bindet der Körper mehr Wasser. Dies kann zu einem vorübergehenden Anstieg auf der Waage führen, der jedoch nicht auf eine Fettzunahme hinweist.

2. Alkoholkonsum:

Alkohol beeinflusst den Wasserhaushalt im Körper auf verschiedene Weisen. Zum einen hat Alkohol eine entwässernde Wirkung, was zu einem vorübergehenden Verlust von Wasser führen kann. Gleichzeitig kann Alkohol jedoch auch zu Dehydration führen, da er die Ausscheidung von antidiuretischem Hormon (ADH) hemmt, welches normalerweise die Wasserausscheidung reguliert. Die Kombination aus entwässernder Wirkung und Dehydration kann dazu führen, dass der Körper Wasser zurückhält, insbesondere wenn Alkohol in größeren Mengen konsumiert wird.

3. Unterschwellige Entzündungen:

Unterschwellige, chronische Entzündungen im Körper, die z.B. durch ungesundes Essen oder Unverträglichkeiten ausgelöst werden können tragen ebenfalls zu Wassereinlagerungen bei. Entzündungsreaktionen führen dazu, dass der Körper vermehrt Wasser in den betroffenen Geweben einlagert. Diese Entzündungen können durch verschiedene Faktoren wie eine unausgewogene Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung und andere Umweltfaktoren ausgelöst werden. Eine langfristige, entzündungsfördernde Umgebung im Körper kann zu einer anhaltenden Wassereinlagerung führen, die oft mit einem geschwollenen und aufgedunsenen Aussehen einhergeht.

Tipps zur Reduzierung von Wassereinlagerungen:

  • Achte auf eine ausgewogene Ernährung mit moderatem Kohlenhydratanteil.
  • Trinke ausreichend Wasser, besonders wenn Alkohol konsumiert wird, um die entwässernde Wirkung auszugleichen.
  • Reduziere den Konsum von entzündungsfördernden Lebensmitteln und fördere eine entzündungshemmende Ernährung.
  • Integriere regelmäßige Bewegung in deinen Alltag, um Entzündungen zu reduzieren und den Stoffwechsel zu fördern.

Fazit:

Wassereinlagerungen im Körper können durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter eine kohlenhydratreiche Ernährung, Alkoholkonsum und unterschwellige Entzündungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Wassereinlagerungen oft vorübergehend sind und nicht notwendigerweise auf eine dauerhafte Gewichtszunahme hinweisen. Eine bewusste Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Förderung eines entzündungsfreien Lebensstils können dazu beitragen, Wassereinlagerungen zu minimieren und einen gesunden Wasserhaushalt im Körper aufrechtzuerhalten.