Was verbrennt mehr Kalorien? Cardio oder Krafttraining. 

Cardio-Übungen wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen in der Regel mehr Kalorien pro Trainingseinheit als Krafttraining. Das liegt daran, dass Cardio-Aktivitäten große Muskelgruppen beanspruchen und den Herzschlag erhöhen, was zu einem höheren Kalorienverbrauch während des Trainings führt.

Nachbrennen-Effekt

Beim Krafttraining hingegen kann der sogenannte Nachbrenneffekt (Excess Post-Exercise Oxygen Consumption, EPOC) zu einem erhöhten Kalorienverbrauch nach dem Training führen. Das bedeutet, dass der Körper nach dem Krafttraining weiterhin Kalorien verbrennt, während er Muskelgewebe repariert und Energiespeicher wieder auffüllt. Dieser Effekt kann Stunden oder sogar Tage nach dem Training anhalten, abhängig von der Intensität der Krafttrainingseinheit.

Langfristig ist Krafttraining überlegen

Zusätzlich hilft Krafttraining beim Aufbau von Muskelmasse. Muskelgewebe ist metabolisch aktiver als Fettgewebe, was bedeutet, dass es auch in Ruhe mehr Kalorien verbrennt. Durch den Aufbau von Muskelmasse durch Krafttraining kann der Stoffwechsel angekurbelt werden, was zu einem erhöhten Kalorienverbrauch über den Tag hinweg führt, selbst wenn man nicht trainiert.

Langfristig bietet Krafttraining viele weitere Vorteile für die Gesundheit, wie die Erhaltung der Knochengesundheit, die Stärkung der Gelenke und die Verbesserung der funktionellen Fitness. Es hilft auch dabei, Muskelabbau im Alter vorzubeugen und kann die Knochendichte erhalten oder erhöhen.

FAZIT: Balance is „King“

 

Obwohl Cardio-Übungen während des Trainings mehr Kalorien verbrennen können, bietet Krafttraining zahlreiche zusätzliche Vorteile für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Eine ausgewogene Fitnessroutine, die sowohl Cardio- als auch Krafttrainingseinheiten umfasst, wird oft empfohlen, um optimale Ergebnisse zu erzielen und einen ausgewogenen Ansatz für Fitness und Gewichtsmanagement zu verfolgen.

Warum Erythrit? Und kein (!) Stevia.

In der Welt der alternativen Süßstoffe wird Erythrit zunehmend als die bevorzugte Wahl für gesundheitsbewusste Verbraucher betrachtet. Im Gegensatz dazu werfen die Verarbeitungs- und Zulassungspraktiken von Stevia ernsthafte Bedenken auf, die in Frage stellen, ob es wirklich eine gesunde Option ist. Lasst uns einen Blick darauf werfen, warum Erythrit als die natürliche Alternative zu Stevia angesehen werden sollte.

Herkunft und Verarbeitung:

Erythrit wird durch einen einfachen Fermentationsprozess hergestellt, der es ermöglicht, das Produkt in seiner reinen Form zu gewinnen, ohne dass zusätzliche Chemikalien oder Lösungsmittel benötigt werden. Im Gegensatz dazu durchläuft Stevia einen aufwändigen Raffinierungsprozess, der den Einsatz von Lösungsmitteln wie Ethanol oder Methanol erfordert, um die gewünschte Süße zu extrahieren und unerwünschte Verbindungen zu entfernen. Diese Unterschiede im Raffinierungsgrad und in der Reinheit können einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie natürlich und unverarbeitet die Endprodukte sind.

Stevia wird aus den Blättern der Stevia-Pflanze gewonnen und somit als natürliches Produkt angesehen, doch der Verarbeitungsprozess ist wie erwähnt komplex und erfordert mehrere Schritte, um Extrakte herzustellen, die dann in Pulver- oder Flüssigform verkauft werden. Auf der anderen Seite wird Erythrit durch Fermentation von Glukose aus Mais hergestellt, was einem in der Natur vorkommenden Gärungsprozess ähnelt. 

Nicht-Zulassung von Stevia in Bio-Produkten:

Ein weiterer bedeutender Aspekt ist die Nicht-Zulassung von Stevia in Bio-Produkten (EU). Dies resultiert aus Bedenken bezüglich der Verarbeitungsmethoden von Stevia, die oft den Einsatz von Lösungsmitteln erfordern, die als nicht im Einklang mit den strengen Standards für Bio-Produkte angesehen werden. Darüber hinaus werden die komplexen Extraktionsmethoden von Stevia als zu stark verarbeitet angesehen, um als „bio“ zu gelten.

Fazit:

Erythritol tritt zunehmend als natürlichere Alternative zu Stevia hervor, die nicht nur eine saubere, zuckerähnliche Süße bietet, sondern auch durch einen weniger aufwendigen Herstellungsprozess überzeugt. Die Tatsache, dass Stevia nicht in Bio-Produkten zugelassen ist, betont zusätzlich die Vorteile von Erythritol als gesündere und ethischere Option für anspruchsvolle Verbraucher.